Freiwillige Feuerwehr der Kreisstadt St. Wendel
 
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Zweiter Ehrentag für die St. Wendeler Feuerwehr





St. Wendel. Den selbstlosen und engagierten Einsatz der St. Wendeler Feuerwehrleute zu würdigen, stand im Mittelpunk des zweiten Kameradschafts- und Ehrungsabends aller Löschbezirke der Kreisstadt St. Wendel.

 

Bürgermeister Peter Klär hatte die aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Kreisstadt in die Bliesener Sport-und Kulturhalle eingeladen. Dort konnte der Gastgeber und Chef der Wehr rund 350 Einsatzkräfte mit ihren Lebenspartnern begrüßen. „Dieser Abend steht für Dank, Respekt und Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit unserer Wehr im Dienste des Bürgers und der Verwaltung“, so Klär. Er hob hervor, dass die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Kreisstadt das ganze Jahr hindurch großes ehrenamtliches Engagement und Einsatzbereitschaft für die Bürger der Stadt zeigten, oft auch unter Gefährdung der eigenen Gesundheit. „Das soll heute noch einmal besonders gewürdigt werden“, betonte der Rathauschef.

 

Er verwies auf die 470 Einsätze im Jahr 2018, besonders den Großeinsatz während des Starkregens am 11. Juni in St. Wendel, bei dem alle städtischen Löschbezirke im Einsatz waren. „Solche Einsatze zeigen, dass die Arbeit der Hilfskräfte in St. Wendel reibungslos funktioniert“, sagte Klär. Er lobte zudem die erfolgreiche Nachwuchsarbeit der St. Wendeler Löschbezirke. So konnte in diesem Jahr die Mitgliederzahl der St. Wendeler Jugendwehren – entgegen dem Bundestrend – um 10 Prozent gesteigert werden.

 

Bei der Premierenveranstaltung im vergangenen Jahr, hatte der Bürgermeister angekündigt, dass es nun jährlich einen gemeinsamen Kameradschafts- und Ehrenabend der aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Kreisstadt St. Wendel geben soll, bei dem neben Ehrungen auch Beförderungen vorgenommen werden. „Der Dienst der Mitglieder unserer Wehr für die Allgemeinheit verdient diese Anerkennung und Wertschätzung“, ist Klär überzeugt. Deshalb sollten die Ehrungen und Beförderungen nun zentral und in einem feierlichen Rahmen durch Bürgermeister, Landes- und Kreisbrandinspekteur sowie die Wehrführung erfolgen. Diese Zeremonie bildete daher auch bei der zweiten Auflage des Feuerwehrtages den zentralen Teil des Abends. Es standen dabei nicht nur 46 Beförderungen sowie 31 Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften auf dem Programm, sondern auch sechs Übernahmen aus der Jugendfeuerwehr in den aktiven Bereich und eine Verabschiedung eines verdienten Feuerwehrmannes in die Alters- und Ehrenabteilung.

 

Eingeleitet und musikalisch untermalt wurde der Abend durch den Musikverein „Lyra“ Bliesen. Die Kreisstadt St. Wendel investierte im Jahr 2018 rund 810.000 Euro in ihre Feuerwehr.

 

 

Auf einen Blick:

Ein wichtiger Programmpunkt des Abends waren die Ehrungen. 25 Jahre Mitglied in der Wehr sind: Markus Witteczek (Hoof), Patrick Bothur (Kernstadt), Martin Morsch (Winterbach), Heinz Jürgen Greff (Winterbach), Jörg Luther (Remmesweiler), Karsten Renner (Osterbrücken), Heiko Jung (Osterbrücken), Michael Engel (Mittleres Ostertal), 35 Jahre: Thomas Kuhn (Bliesen), Dirk Schmidt (Kernstadt), Jörg Saar (Winterbach), Jörg Hollinger (Remmesweiler), Ralf Sicks (Remmesweiler), Thomas Lang (Mittleres Ostertal), Frank Holzapfel (Mittleres Ostertal), Bernd Weyrich (Mittleres Ostertal),  40 Jahre: Michael Scherer (Kernstadt ), Ralf Freude (Kernstadt), Holger Cullmann (Mittleres Ostertal), 45 Jahre: Harald Romeike (Oberlinxweiler), Dieter Schuhmacher (Oberlinxweiler), Carl Ernst Eckert (Bliesen), Emil Klos (Bliesen), Anton Haupenthal (Bliesen), Hans Werner Greff (Winterbach), Franz Josef Heinen (Winterbach), Richard Bickelmann (Remmesweiler), Horst Neu (Mittleres Ostertal ), Alberto Köbele (Mittleres Ostertal).

 

 

Zahlreiche Einsatzkräfte wurden zudem befördert. Zum Löschbezirksführer und Löschmeister: Fabian Altmeyer (Winterbach), zum Oberbrandmeister: Stefan Gard (Oberlinxweiler), Stefan Lang (Mittleres Ostertal), Dirk Sicks (Remmesweiler), zum Oberfeuerwehrmann: Fabian Alles (Urweiler), Fabian Zimmer (Urweiler), Manuel Federkeil (Niederlinxweiler), Simon Zeyer (Niederlinxweiler), zum Oberlöschmeister: Christian Lang (Mittleres Ostertal), Karsten Renner (Osterbrücken), Frank Zeyer (Niederlinxweiler), Martin Richter (Niederlinxweiler), Dirk Knecht (Niederlinxweiler), Andreas Raquet (Niederlinxweiler), Markus Schneider (Niederlinxweiler), Sebastian Grimm (Niederlinxweiler), zum Hauptlöschmeister: Ronny Samtner (Mittleres Ostertal), Josef Schöneberger (Remmesweiler), zum Hauptfeuerwehrmann: Mirko Kugge (Remmesweiler), Tobias Groß (Remmesweiler), zum Löschmeister/in: Mathias Recktenwald (Kernstadt), Michael Wegmann (Kernstadt), Andreas Klein (Kernstadt), Florian Hiltl (Kernstadt), Andrea Scherer (Remmesweiler), zum Feuerwehrmann/frau: Leon Aler (Kernstadt), Christoph Therre (Kernstadt), Jan Breitenstein (Bliesen), Aljoscha Forster (Osterbrücken), Benjamin Siffrin (Osterbrücken), Florian Hagenbourger (Osterbrücken), Laurent Beck (Remmesweiler), Moritz Benz (Remmesweiler), Jonas Federkeil (Remmesweiler), Timon Federkeil (Remmesweiler), Florian Mittermüller (Remmesweiler), Mirko Pitsch (Remmesweiler), Tim Sicks (Remmesweiler), Tobias Wüschner (Remmesweiler), Noah Besch (Niederlinxweiler), Nadja Will (Kernstadt), Christina Schuh (Bliesen), Marie Hagenbourger (Osterbrücken), Rena Jochum (Remmesweiler), Linda Schäfer (Remmesweiler).

 

Foto: Kreisstadt St. Wendel / Josef Bonenberger

 

 

 

 

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Drehleiterausbildung




Quelle: FFW WND - KS

Unser bekanntestes und auch beeindruckendstes Sonderfahrzeug ist mit Sicherheit die Drehleiter, nicht umsonst gilt dieses spezielle Rettungsgerät in allen Kinderbüchern als typischstes aller Feuerwehrautos. Da der Einsatz der Drehleiter in erster Linie zur Menschenrettung erfolgt und dabei Zeit in aller Regel ein kostbares Gut ist, wird natürlich eine umfassende Aus- und Fortbildung sowie wiederkehrendes Training für die Besatzung erforderlich.

Am 20. und 21. April fand daher das erste interne Drehleiterseminar des Löschbezirks St. Wendel-Kernstadt statt. Hier sollten vor allem für Kräfte, die neu in unseren Löschbezirk gekommen sind oder nach erfolgter Atemschutzausbildung nun die Drehleiter besetzen können, die notwendigen Grundlagen für einen problemlosen Drehleitereinsatz gelegt werden. Während am Freitagabend die notwendige Theorie zur Technik und Taktik im Mittelpunkt stand, lag am Samstag der Schwerpunkt auf dem praktischen Bedienen der Drehleiter sowie dem korrekten und möglichst zeitsparenden Anfahren verschiedener Objekte im Stadtgebiet. So wurde die in der Theorie erlernte HAUS-Regel, eine Merkhilfe für Besonderheiten beim Drehleitereinsatz, nun in die Praxis umgesetzt und die Tücken verschiedener Einsatzstellen beleuchtet.

Auch wenn wir im Laufe des Tages durch drei Einsätze bei der Ausbildung unterbrochen wurden, konnte beim gemeinsamen Grillen am Abend ein durchweg positives Fazit des Seminars gezogen werden. Wir danken allen Teilnehmern wie auch den Ausbildern und Helfern, die im Rahmen des Seminars jeweils alleine 12 Stunden ihrer Freizeit für diese Zusatzausbildung eingesetzt haben. /pl


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