Freiwillige Feuerwehr der Kreisstadt St. Wendel
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Die Wehr wird digital


St. Wendel.Jeder kennt es, oder hat es schon erlebt.

Die Feuerwehr kommt bei einem Einsatz mit ihren großen Fahrzeugen an, und zahlreiche Rettungskräfte verstreuen sich über der Örtlichkeit. Die einen bauen eine Wasserversorgung über Kilometer auf, während andere mit schweren Atemschutzgeräten in einem verrauchten Gebäude verschwinden. Zeitgleich baut sich die Einsatzleitung im Hintergrund auf.

 

Der Auftrag ist bei allen gleich,… Menschenleben und Tiere retten sowie Schaden abwenden. Doch wie kommunizieren die Einsatzkräfte eigentlich untereinander? Wie teilt der Angriffstrupp unter seiner Atemschutzmaske dem Einheitenführer vor dem Objekt mit, was im Innern passiert? Wie sprechen sich die Maschinisten der Pumpen ab, damit auch Wasser dort ankommt wo es benötigt wird?

 

Funkgeräte stellen die Lösung.

Vor Jahrzehnten wurde die Signalpfeife der Feuerwehr durch den sogenannten „ Funk für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“ abgelöst. Allerdings kommt diese analoge Technik nun auch in die Jahre. Ersatzteile sind schwierig zu beschaffen und die Geräte sind in keiner Form abhörsicher. Wer möchte schon dass Patientendaten oder Einsatzdetails in die falschen Hände geraten.

 

Da die Kreisstadt St. Wendel in Jahr 2016 gleich 4 neue Löschfahrzeuge beschafft hat, war die Notwendigkeit einer Komplettumstellung auf den aktuellsten Digitalfunk gegeben.

 

Diese neuen Gerätearten wurden 2015 bereits für den Festeinbau in allen Fahrzeugen verbaut um eine sichere Verbindung mit der Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg herzustellen.

 

Die Beschaffung der 120 Handfunkgeräte in diesem Jahr setzt allerdings neue Dimensionen. Nicht nur die Gesamtinvestition von 75.000€ durch die Kreisstadt stehen im Raum, sondern auch der logistische Aufwand um die Geräte einzubauen.

Rund 15 ehrenamtliche Kräfte des Löschbezirkes Mittleren Ostertals um den Stadtfunksachbearbeiter Stefan Lang, koordinierten die 10 stündigen Arbeiten am Tag der deutschen Einheit. Jeder Löschbezirk der Kreisstadt musste nach einander das Gerätehaus in Marth anfahren, damit die Geräte umgebaut werden konnten.





Quelle: Stefan Grevener

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