Freiwillige Feuerwehr der Kreisstadt St. Wendel
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Wenn es brennt




Der Saarländische Innenminister Klaus Meiser am Notruf der Kreiseinsatzzentrale (112) St.Wendel - 2008

Vorweg: Im Brandfall gibt es keine Verhaltensregeln, die immer anzuwenden sind jedes Feuer ist anders.

 

 

Grundsätzlich muss man wissen, dass bei einem typischen Wohnungsbrand von 100 Brandtoten 98 durch den Rauch ums Leben kommen. Die Leute ersticken  beim Versuch Gegenstände zu retten, das Feuer selbst zu bekämpfen oder werden auf Grund von fehlenden Rauchmeldern erst gar nicht wach.

 

 

Ganz wichtig ist es in solch einem Fall, dass Sie die Ruhe bewahren. Falls es Ihnen möglich ist, warnen Sie die Bewohner des brennenden Hauses. Schließen Sie alle Türen, damit die Rauchausbreitung möglichst verhindert wird und ihnen Fluchtwege erhalten bleiben.

 

Verlassen Sie umgehend das Gebäude (am besten über Fluchtwege) und benutzen Sie auf keinen Fall einen Fahrstuhl.
Er könnte stecken bleiben und Sie würden in der Falle sitzen.

 

Gehen Sie auf keinen Fall zurück in das Gebäude - Sie warten außerhalb des Gebäudes auf die Feuerwehr.

Rufen Sie Hilfe über die europaweit gültige Notrufnummer 112!

 

Wenn Sie einen Notruf an einer öffentlichen Telefonzelle oder einem Handy absetzen, wählen Sie einfach die 112 und Sie werden sofort weitervermittelt ohne dass Sie Geld benötigen oder Ihnen sonstige Kosten entstehen.

 

Der Disponent der Leistelle wird die wichtigen Informationen

Wer ruft an?
Was ist passiert?
Wo ist es passiert?
Wie viel Verletzte?
Warten auf Fragen!

 

erfragen.

 

Beenden Sie auf keinen Fall das Gespräch ohne das Einverständnis des Disponenten!

 

Zum Schluss noch eines: Soll man ein Feuer selbst bekämpfen? 

Bei vielen Bränden kommen Personen durch eine Rauchgasvergiftung ums Leben. Einige dieser Personen ersticken beim Versuch, das Feuer selbst zu löschen. Überlassen Sie diese arbeit im Zweifelsfall den Profis von der Feuerwehr.

 

Daher unser Rat:
Verlassen Sie auch bei scheinbar kleinen Bränden sofort das Gebäude. Den materiellen Schaden kann man ersetzen - ein Menschenleben nicht!

Sie können auch den Rettungsdienst bei medizinischen Notfällen oder Unfällen über die einheitliche Notrufnummer 112 verständigen. In der Leitstelle werden Rettungsdienst, Feuerwehr, THW und weitere Hilfsorganisationen auf kurzen Wegen gemeinsam disponiert - Sie haben keine Zeitverzögerung zu befürchten und brauchen sich nur eine Notrufnummer zu merken. ©SGR


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