Freiwillige Feuerwehr der Kreisstadt St. Wendel
 » Allgemein » Verhalten im Brandfall
 
Im Brandfall bleiben nur 3 Minuten zur Flucht




Quelle: www.feuer-und-rauch.de

Der sorgfältige Umgang mit offenem Feuer (Kerzen, Zigarettenglut, offene Kamine, Kochstellen, Lötlampe usw.) und die sorgfältige Hand des Fachmanns bei elektrischen Installationen können die meisten Brände im privaten Bereich verhindern. Trotzdem rücken die Feuerwehren in Deutschland über 200.000 mal aus. 600 Tote sind jährlich zu beklagen, wobei 90% aller Brandtoten an den die Sicht versperrenden und die Atmung blockierenden Rauchgasen sterben.

 

Wie soll sich der Normalverbraucher im Brandfall verhalten?

 

Ob im Hotel, Einkaufszentrum oder Flughafen: Wenn es brennt, kommt es auf schnelle Reaktionen und die richtigen Schritte im richtigen Augenblick an, weil oft nur wenige Minuten zur Verfügung stehen, bevor Rauch oder Flammen den Fluchtweg abschneiden.

 

Die wichtigsten Verhaltensmaßnahmen sind:

 

  • Sehen Sie sich beim Betreten des Gebäudes die Fluchtwege an, damit Sie diese im Brandfall schnell und sicher finden!
  • Fliehen Sie in einem mehrstöckigen Gebäude in der Regel immer nach unten!
  • Halten Sie sich stets am Treppengeländer fest, denn Menschen in Panik nehmen keine Rücksicht auf andere!
  • Benutzen Sie unter keinen Umständen Aufzüge: Diese werden zur tödlichen Falle, wenn sie sich mit Rauch füllen oder nach einem Stromausfall stecken bleiben!
  • Reißen Sie Türen niemals hektisch auf, sondern öffnen Sie diese vorsichtig und ziehen sie gleich wieder zu, falls sich dahinter schon eine dichte Rauchschicht gebildet hat!
  • Wenn Sie den Raum, in dem Sie sich befinden, nicht mehr verlassen können, dichten Sie die Ritzen und Spalten an der Tür mit nassen Laken oder Handtüchern ab, um ein Eindringen des Rauchs zu verhindern!
  • Hängen Sie große Laken zum Fenster hinaus, um zu signalisieren, dass und wo noch Menschen auf Hilfe warten!

 

Zuerst gilt es, den Rauch möglichst frühzeitig zu entdecken.

 

  • Automatische Rauchmelder erledigen diese Aufgabe auch, wenn der Mensch schläft. Der FVLR unterstützt deshalb die Kampagne, Rauchmelder auch verstärkt im privaten Bereich (Flure, Küchen, Kinderzimmer und Schlafzimmer) einzubauen. Batteriebetriebene Rauchmelder können für nur etwa 10 € an vielen Stellen (z. B. im Baumarkt) erworben und leicht selbst unter der Raumdecke montiert werden.
  • Auch automatische Brandmeldeanlagen sorgen für die frühzeitige Entdeckung des Brandrauches und melden dies an Einsatzzentralen weiter.

 

Der Rauch darf sich nicht ausbreiten.

 

  • Schließen Sie die Türe des Zimmers, in dem es brennt.
  • Schließen Sie nach Verlassen der Wohnung die Türe zum Treppenhaus.

 

Alarmieren Sie Ihre direkte Umgebung.

 

  • Alarmieren Sie die Menschen in den umgebenden Zimmern. Denken Sie an Kinder und Kranke, an seh-, hör- oder gehbehinderte Menschen
  • (Nur) wenn dies ohne Zeitverzögerung noch möglich ist, rufen Sie noch von der Wohnung aus die Feuerwehr an.

 

Feuerwehrnotruf: 112
Wer: meldet: eigener Name
Was: brennt: Zimmer, Wohnung, Haus
Wo: brennt es: Ortsteil, Straße, Stockwerk

 

Ist die Alarmierung von der Wohnung aus nicht mehr möglich, holen Sie dies sofort nach Verlassen
des Gebäudes nach ( z. B. vom Nachbarn aus, über Handy).

 

Verlassen Sie das Gebäude

 

  • schnell, aber nicht überhastet, zusammen mit den in der Wohnung Anwesenden.
  • Die giftigen und heißen Brandgase sammeln sich meist zuerst unter der Decke des Raumes und strömen von dort zum Boden. Bleiben Sie deshalb in Bodennähe, zur Not kriechen Sie auf "allen vieren" raus.
  • Sammeln Sie sich draußen an einer sicheren Stelle und prüfen, ob jemand fehlt.
  • Alarmieren Sie Nachbarn.
  • Weisen sie die eintreffenden Rettungskräfte ein.

 

Was sollte man nicht machen?

 

  • Seine Tätigkeit in Ruhe abschließen,
  • sich in Ruhe ankleiden,
  • Schmuck- und Wertsachen zusammensuchen,
  • ein immer größer werdendes Feuer selber bekämpfen wollen,
  • wenn man schon draußen ist, noch etwas aus der Wohnung holen wollen.

 

Wie können Sie sich schützen?

 

  • Installieren Sie Rauchmelder. Mit nur 50 € pro Wohnung/Einfamilienhaus können Sie die Überlebenschance Ihrer Familie entscheidend verbessern.
  • Wenn Sie nachts die Wohnungs- oder Haustüre abschliessen, deponieren Sie einen Notschlüssel in Türnähe.
  • Sprechen Sie mit Ihrer Familie über dieses Thema und üben Sie den Ernstfall. Sie werden überrascht sein, wie ernsthaft auch Kinder sich daran beteiligen

 

Sind Sie in fremden Gebäuden, z. B. in einem Hotel, in Einkaufszentren oder im Flughafen?

 

  • Sehen Sie sich schon beim ersten Betreten des Gebäudes die Fluchtwege an (Wo ist die Fluchttüre?), damit Sie im Brandfall den Rettungsweg schnell und sicher finden.
  • Fliehen Sie in einem mehrstöckigen Gebäude möglichst nach unten ins Erdgeschoss und von dort ins Freie (Der Rauch steigt meist nach oben).
  • Halten Sie sich am Treppengeländer fest, damit Sie nicht stürzen, denn in Panik nehmen Menschen keine Rücksicht auf andere.
  • Benutzen Sie nie den Aufzug. Dieser kann im Brand schnell zur tödlichen Falle werden.
  • Reißen Sie Türen nicht hektisch auf, sondern öffnen Sie diese vorsichtig und ziehen Sie diese sofort wieder zu, falls sich dahinter schon eine dichte Rauchwolke gebildet hat.
  • Wenn Sie den Raum, in dem Sie sich befinden, nicht mehr verlassen können, dichten Sie Ritzen und Spalten an der Türe möglichst mit nassen Laken oder Handtüchern ab, um ein Eindringen von Rauch zu verhindern.

 

Inhalt freundlicherweiße durch FVLR e.V. zur Verfügung gestellt.


12.12.17 Einsatzreicher Tag für den Löschbezirk Kernstadt

Der gestrige Montag war für unseren Löschbezirk, vor allem durch das Wetter bedingt, ein einsatz[mehr]

 ...

10.12.17 Tipps in der Adventszeit 2/4

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt, erst eins, dann zwei, ... Je näher wir dem vierten Advent k[mehr]

 ...

09.12.17 Feuerwehr sichert St.Wendler Weihnachtsmarkt ab

Pünktlich mit Beginn des diesjährigen Weihnachtsmarktes am heutigen Samstag im Herzen von St.Wende[mehr]

 ...

03.12.17 Tipps in der Adventszeit 1/4

Mit Beginn der Adventszeit beginnt auch wieder die Zeit der Kerzen und Lichter. Viele Familien werde[mehr]

 ...

02.12.17 Nikolausfeier der Jugendfeuerwehren der Stadt

Oberlinxweiler. Auf der ersten gemeinsamen Nikolausfeier der Jugendfeuerwehren der Kreisstadt St. We[mehr]

 ...

01.12.17 Funkausbildung der anderen Art beim Zug 1

Am Montag stand das Thema Funkfahrübung auf dem Plan, im Rahmen dieser Übung wurden 7 Fahrzeuge bese[mehr]

 ...

25.11.17 VU mit Person! Löschbezirk Niederlinxweiler und Kernstadt im Einsatz

Niederlinxweiler. Ein schwerer Verkehrsunfall mit insgesamt fünf Verletzten ereignete sich am Samst[mehr]

 ...
News 1 bis 7 von 124
<< Erste < zurück 1-7 8-14 15-21 22-28 29-35 36-42 43-49 vor > Letzte >>