Freiwillige Feuerwehr der Kreisstadt St. Wendel
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Feuerwehr, mehr als man denkt!




Quelle: Patrick Wendels (FFW WND-Kernstadt)

Neben den regelmäßigen Übungen Montags, sowie dem Einsatzdienst, ist die Mitarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr St. Wendel - Kernstadt vielseitiger, als man oft meint. Jeder Kamerad kann sich nach seinen persönlichen Fähigkeiten und Interessen einbringen und weitergehende Aufgaben übernehmen. Seien es administrative Aufgaben wie die der Löschbezirksführung, das Erstellen von Einsatzberichten oder das Tätigen von Bestellungen oder Aufgaben in der Wartung und Pflege unserer Geräte und Fahrzeuge, der stetigen Weiterentwicklung der EDV und Kommunikationstechnik, der Einsatzvorplanung oder der Vorbereitung und Planung der Ausbildung. Aber auch über die Arbeit der vielen Funktionsträger und Fachbereiche hinaus, gibt es vieles in der Feuerwehr zu entdecken und zu erleben.


Auf den Bildern wird die Ausbildung unserer neuen Maschinisten gezeigt, die in die Bedienung von Sonderfahrzeugen eingewiesen werden. Genauso wird in kleinen Gruppen auch im Bereich technische Hilfe, Atemschutz, Leitereinsatz und vielem mehr geübt.


Wenn auch du ein Teil dieser starken Gemeinschaft werden willst und somit deine Fähigkeiten im spannenden und interessanten Bereich Feuerwehr beitragen möchtest, dann bist du gerne jeden Montag ab 19:00 Uhr in unseren Räumlichkeiten im St. Floriansweg willkommen. /pw


Verhalten bei Gasaustritt




Quelle: Sören Bund - Becker

Am vergangenen Montag stand das Thema Gasaustritt auf dem Plan. Durch die Beschädigung von Gasleitungen oder Anschlüssen kann es schnell zu einer Gefährdung und Explosionsgefahr kommen und auch bei einem Brand stellt ein Gasanschluss natürlich eine zusätzliche Gefahr dar.

 

Um diese Gefahr besser einschätzen zu können werden Häuser mit einem Gasanschluss mit einer gelben Plakette gekennzeichnet. Diese ist für die Feuerwehr eine wichtige Informationsquelle und daher an dieser Stelle der Appell an alle Hausbesitzer, diese Plakette nicht zu entfernen.

 

Durch die Stadtwerke St. Wendel und einen Kameraden, der bei der creos GmbH, dem Betreiber des Gashochdrucknetzes welches das Saarland und Rheinland-Pfalz versorgt, wurden die jeweiligen Versorgungsinfrastrukturen erläutert. Relevant ist dies insbesondere, wenn Leitungen bei Bauarbeiten beschädigt werden um Möglichkeiten zu finden, die Leitung abzusperren.

 

Zuletzt wurde auf Schadensszenarien und die Bekämpfung dieser eingegangen. Ein wichtiger Punkt dabei ist, dass ausströmendes brennendes Gas in der Regel nicht gelöscht wird. Denn ein Löschen würde das Ausströmen des Gases nicht verhindern, sondern zu einer Explosionsgefahr führen und damit das Problem vergrößern. 

 

Wir danken den Stadtwerken für die Bereitschaft uns bei der Ausbildung zu unterstützen. /sb


Ausbildung stellt hohes Niveau sicher




Quelle: Feuerwehr St.Wendel - Kernstadt

Am vergangenen Montag befassten wir uns mit den Sonderausbildungsthemen Fahrerausbildung, Innenangriff und Fahrzeugkunde RWG(Rüstwagen Gefahrgut). In kleinen Gruppen konnten die jeweiligen Themen gut vertieft werden.

 

Gerade für unsere jungen Fahrer ist es wichtig, Routine im Umgang mit den Fahrzeugen zu erlangen. Das gilt sowohl für das Fahren an sich, als auch insbesondere für das Bedienen von Pumpen und Aggregaten, denn der Maschinist ist nicht nur dafür verantwortlich, sicher an die Einsatzstelle zu gelangen, sondern dann auch dafür, die vielen Geräte eines Fahrzeugs in Betrieb zu nehmen.

 

Bei dem Thema Innenangriff übten die Atemschutzgeräteträger das Vorgehen im Innenangriff, speziell das Vorgehen zu einem Brandherd. Dabei muss der Schlauch über Flure und Treppenhäuser so verlegt werden, dass dieser kein Hindernis bildet. An der Tür zum Brandraum muss diese mittels besonderer Technik geöffnet werden, um eine Durchzündung zu verhindern.

 

Die Fahrzeugkunde am RW-G(Rüstwagen Gefahrgut) ist ein sehr großes und komplexes Thema, denn wie die Bilder auch zeigen ist der RW-G mit Material zu fast jedem denkbaren Unfall mit Gefahrgut beladen. Diese Menge an Gerät macht es unverzichtbar, sich regelmäßig mit allen Details der Beladung auseinander zu setzen. /la


Brand im Kamin! Löschbezirk Kernstadt hat Fachmann als Ausbilder




Quelle: Patrick Wendels Feuerwehr St.Wendel - Kernstadt

In der Übung am vergangenen Montag befassten wir uns unter der Leitung des Kollegen Gard mit dem Thema Kaminbrände. Der aus unserem Nachbarlöschbezirk stammende Brandmeister ist im Hauptamt als Schornsteinfegermeister tätig. Durch unsere Drehleiter kommen wir gerade in den kalten Monaten immer wieder auch über die Stadtgrenzen hinaus bei solchen Bränden zum Einsatz. Umso wichtiger sind diese Ausbildungen durch Fachkräften aus unseren eigenen Reihen, welche beide Seiten der Einsatzlage kennen, beurteilen und abarbeiten können.

 

Durch die nicht vollständige Verbrennung beim nicht ordnungsgemäßen Betreiben einer Brennstelle für Festbrennstoffe (z.B. Holzofen) kommt es im Inneren des Kamins und den daran angeschlossenen Armaturen zur Bildung des sogenannten Hart- oder Glanzrußes, welcher sich dann bei einem Kaminbrand durch eine externe Zündquelle entzündet. Selbst ein Kamin, welcher erst frisch durch Ihren Schornsteinfeger geprüft und abgenommen wurde, kann im Extremfall binnen einiger Wochen zu einer Gefahr für Sie und Ihr Eigenheim werden. Durch die hohen Temperaturen und die oftmals lange Brenndauer kann es trotz vorbeugenden Brandschutzes durch hitze- und feuerbeständige Baustoffe (F90) im Bereich des Kamins zu Schäden oder gar einer Feuerausbreitung im Gebäude kommen. 

 

Auch wir möchten an dieser Stelle erneut auf die Gefahren von einem nicht ordnungsgemäßen Gebrauch von Feuerstellen oder Heizungen hinweisen. Neben den Gefahren durch Brände, kann es auch durch das nicht richtige Abziehen der Verbrennungsgase zur giftigen Gasgemischen in den Wohnungen kommen und somit für die darin lebenden Personen sehr gefährlich werden. 

 

Wir danken dem Kollegen Gard recht herzlich für die tolle, fundierte und äußerst spannende Ausbildung. /pw


Änderung bei der Rettungsgasse


Sicher haben Sie es schon mitbekommen, bei der Rettungsgasse gab es Mitte Dezember eine Änderung. Die Rettungsgasse dient dazu, anrückenden Rettungsfahrzeugen die Möglichkeit zu geben, schnell zur Unfallstelle vordringen zu können. Dazu fahren die Fahrzeuge auf der linken Spur ganz nach links, die Fahrzeuge auf allen anderen Spuren nach rechts. Da ein Rangieren im Stau schwierig ist, ist es Pflicht, diese Gasse bereits bei stockendem Verkehr zu bilden und nicht erst, wenn Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht diese auch tatsächlich nutzen wollen.

 

Gerade auf Autobahnen mit oft mehreren Kilometern Stau bis zur eigentlichen Unfallstelle ist die Rettungsgasse unglaublich wichtig. Daher denken Sie bitte unbedingt daran - Rettungsgasse rettet Leben!

 

Aber auch im normalen Verkehr in der Stadt oder auf Landstraßen ist es wichtig, dass Einsatzfahrzeugen, die mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs, sind zügig Platz gemacht wird. Im Gegensatz zu der Rettungsgasse auf Autobahnen gibt es hier allerdings keine feste Regell über das Vorgehen.

Das liegt an der Vielzahl an Straßen- und Verkehrssituationen, auf die individuell reagiert werden muss. Wichtigstes Ziel bleibt aber in allen Fällen: Schnelle Durchfahrt für das Einsatzfahrzeug.

Beachten Sie deshalb möglichst die folgenden Hinweise, um einen schnellen Einsatz der Rettungskräfte zu ermöglichen:


- Prüfen Sie als erstes, aus welcher Richtung das Einsatzfahrzeug kommt und in welche Richtung das Einsatzfahrzeug fährt. Überlassen Sie dem Fahrer des Einsatzfahrzeuges die Wahl des Weges - und unterstützen ihn dabei.
- Machen Sie keine plötzlichen Fahr- oder Bremsmanöver, kündigen Sie mittels Blinker an, in welche Richtung Sie ausweichen.
- Wenn sich die Gelegenheit bietet, reagieren Sie frühzeitig, fahren Sie rechts ran und lassen das Einsatzfahrzeug ungehindert überholen. Beachten Sie, dass weitere Einsatzfahrzeuge folgen können!
- In Engstellen und Kurven kann es am hilfreichsten sein, zügig weiter zu fahren, bis sich eine sichere Gelegenheit ergibt, das Einsatzfahrzeug vorbei zu lassen.
- Wenn Ihnen ein Einsatzfahrzeug entgegenkommt, fahren Sie ebenfalls nach rechts und verringern die Geschwindigkeit oder halten sogar an, um dem Einsatzfahrzeug ein Überholen der vor ihm fahrenden Fahrzeuge zu ermöglichen.

 

Bei allem was Sie tun, bleiben Sie ruhig, verschaffen Sie sich einen Überblick und machen Sie dann auf die einfachste und schnellste Art und Weise Platz ohne sich oder andere zu gefährden. Damit helfen Sie allen Einsatzkräften und helfen, Leben zu Retten. /sb



Quelle: FW WND - Kernstadt
(Symbolbild)




Quelle: Patrick Wendels FW WND - KS
Erste-Hilfe bei der Feuerwehr


Erste Hilfe und die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst stand am letzten Montag auf dem Dienstplan. Auch wenn der Rettungsdienst in St. Wendel schnell zur Stelle ist kann es passieren, dass die Feuerwehr vor dem Rettungswagen an der Einsatzstelle ist oder die Kameraden der Brandsicherheitswache zu einem medizinischen Notfall gerufen werden.

Daher finden regelmäßig Auffrischungen im Bereich der ersten Hilfe statt, insbesondere der lebensrettenden Sofortmaßnahmen. Das Vorgehen bei bewusstlosen Personen und die Anwendung des auf den Einsatzfahrzeugen vorhandenen Materials zur medizinischen Hilfe.

Um den Rettungsdienst bei Bedarf unterstützen zu können, wurde auch auf die spezielle Ausrüstung der Rettungswagen eingegangen.

Vielen Dank für die interessante Ausbildung an den DRK Ortsverein St. Wendel /sb


Rauchmelderpflicht ab dem 01.01.2017




Foto: Nordelch, Lizenz: CC-BY-SA 3.0

Rauchmelderpflicht ab dem 01.01.2017

 

Ab dem 01.01.2017 gilt im Saarland die gesetzliche Rauchmelderpflicht auch für Bestandsbauten. Bisher galt diese Pflicht nur für Neubauten.

 

Doch wozu diese Gesetzesänderung?

 

200 000 Brände, 400 Brandtote, 4 000 Brandverletzte mit Langzeitschäden und rund eine Milliarde Euro Brandschäden jährlich in Deutschland. Durchschnittlich sterben monatlich ca. 33 Menschen in Deutschland durch ein Brandereignis.

 

Erschreckende Zahlen!

 

Haupttodesursache ist dabei nicht die Einwirkung des Feuers selbst auf den Menschen, sondern das Einatmen der tödlichen Rauchgase, welche bei einem Feuer entstehen. Nachts ist die Gefahr bei einem Brand in den eigenen vier Wänden am größten, denn während des Schlafs ist der Geruchssinn des Menschen ausgeschaltet.

 

Dadurch nimmt man den Brandgeruch und Brandrauch gar nicht erst wahr, sondern wird während dem Schlaf bewusstlos. Ab dem Moment ist die Chance, rechtzeitig gerettet und reanimiert zu werden sehr gering, da ein Brand nachts meistens erst sehr spät bemerkt und gemeldet wird.

 

Genau diese Aufgabe der Brand und Rauchmeldung übernimmt der Rauchmelder für Sie. Ein kleiner Lebensretter, der Sie und Ihre liebsten im Brandfall rechtzeitig warnt und weckt.

 

Wo müssen Rauchmelder installiert werden?

 

Laut Landesbauordnung Saarland (LBO), §46 Abs. 4, müssen in allen Kinder- und Schlafzimmern sowie Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, mit jeweils einem Rauchwarnmelder ausgestattet sein.

 

Wer ist für den Einbau und Betrieb der Rauchmelder zuständig?
Für den Einbau und Betrieb der Rauchmelder ist der Eigentümer oder die Eigentümerin verantwortlich (§46 Landesbauordnung).
Für die Überprüfung der Funktionsfähigkeit ist ebenfalls der Eigentümer oder die Eigentümerin verantwortlich.
Der Eigentümer oder die Eigentümerin kann die Aufgabe der Installation auch auf den Mieter übertragen, muss allerdings im Nachhinein die ordnungsgemäße Installation und Funktion überprüfen.

 

Wir hoffen, Ihnen einen kleinen Überblick über die bevorstehende Änderung der Rauchmeldepflicht gegeben zu haben und wünschen Ihnen, dass es in Ihren eigenen vier Wänden nie zu einem Brandereignis kommen wird.


Kalender für Kurzentschlossene zu verschenken




Quelle: Sören Bund-Becker

Heute Abend (Montag, 12.12.2016) verschenken wir zwischen 18:00 Uhr und 19:00 Uhr Kalender an der Feuerwache im St. Floriansweg in St. Wendel.

 

Es handelt sich dabei um Wandkalender mit Dreimonatsübersicht. Der Kopf des Kalenders ist mit Motiven aus dem Löschbezirk gestaltet.

 

Wer heute Abend nicht zur Feuerwache kommen kann und dennoch einen Kalender haben möchte kann sich per Mail bei uns melden, ob es eine andere Möglichkeit an den Kalender zu kommen gibt.

 

Hinweis:
Alle Angaben ohne Gewähr. Nur solange der Vorrat reicht. Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen. /sb


Brandwache auf dem Weihnachtsmarkt




Quelle: Peter Lorenz (FFW WND - Kernstadt)

St. Wendel. Auf dem St. Wendeler Weihnachtsmarkt ist die Feuerwehr an
den Wochenenden mit einer Brandsicherheitswache präsent. Das heißt,
Kollegen werden auf dem Gelände unterwegs sein, auf Notausgänge und Sicherheitsregeln achten.

 

Darüber hinaus können sie unverzüglich Brandbekämpfungsmaßnahmen
einleiten oder mit der Evakuierung beginnen, sollte dies erforderlich sein. Auch bei medizinischen Notfällen werden sie hinzu gerufen und können eine Erstversorgung leisten und die Arbeit des Rettungsdienstes
unterstützen.

 

Das Alles in enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Stadt, der Polizei und aller beteiligten Akteure. 





Quelle: Löschbezirk Kernstadt
Übung macht den Meister


An den vergangenen beiden Montagen beschäftigten sich Gruppen während der Übung mit dem Thema Türöffnung und dem Bereich Funk.

Immer öfter kommt es vor, dass gerade ältere Personen alleine in ihrer Wohnung sind. Haben diese dann ein medizinisches Problem und können nicht mehr selbst die Tür öffnen ist dies häufig eine Aufgabe der Feuerwehr. Dabei geht es darum, zügig Zugang zu der Wohnung zu bekommen, ohne dabei vermeidbaren Schaden anzurichten. In den dafür vorgehaltenen Materialien und Techniken müssen die Kräfte daher fit sein um im Einsatz dem Rettungsdienst zügig Zugang gewähren zu können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Bereich Funk stand der Umgang mit den digitalen Funkgeräten im Vordergrund. Diese können in verschiedenen Modi, Gruppen und Betriebsarten verwendet werden und damit an den Bedarf der jeweiligen Einsatzsituation angepasst werden. Diese Abläufe zum Ein- und Umstellen der Funkgeräte wurden geübt. Verbunden wurde dies mit dem Anfahren einiger Objekte im Stadtgebiet, um diese besser kennen zu lernen und den Maschinisten Fahrpraxis zukommen zu lassen.


Auch Führen will geübt sein!





Quelle: Feuerwehr St.Wendel - Kernstadt

Unter diesem Motto trafen sich die Führungskräfte des Löschbezirk St. Wendel-Kernstadt am Mittag des 26. November 2016 zur internen Führungskräftetagung. Nach der Begrüßung durch die Löschbezirksführung begann der Nachmittag mit einer Auffrischung der allgemeinen Führungsgrundsätze. Hier lag der Schwerpunkt auf den einzelnen Elementen des Führungsvorgangs die anhand verschiedener Beispiele besprochen wurden. Das so rekapitulierte Wissen konnte im Anschluss in einer Planübung direkt angewendet werden. Dabei wird eine mögliche Einsatzlage anhand eines Modells und weiterer Unterlagen dargestellt. In Kleingruppen wurde die dargestellte Lage bewertet und im Anschluss mit allen Teilnehmern diskutiert.

Nach einer kurzen Pause wurde gemeinsam der Ausbildungsplan für das erste Halbjahr 2017 erarbeitet und die einzelnen Ausbildungsthemen und praktischen Übungen unter dem Ausbilderteam verteilt. So soll eine aktuelle und interessante Ausbildung gewährleistet werden und die damit verbunden Arbeit möglichst gleichmäßig auf viele Schultern verteilt werden. Den Abschluss der Tagung bildete eine Gesprächsrunde in der Neuerungen bekannt gegeben, aktuelle Themen abgestimmt und aufkommende Fragen diskutiert wurden.

Auch diese wenig sichtbare Arbeit hinter geschlossenen Türen gehört zu unseren ehrenamtlichen Aufgaben im Dienste unserer Mitbürger. /pl




Quelle: Feuerwehr St.Wendel - Kernstadt
Martinsumzüge in St. Wendel


Wie in jedem Jahr haben wir auch dieses Jahr die St. Martinsumzüge in St. Wendelin und St. Anna abgesichert und das entsprechende Martinsfeuer entzündet.

Auch am Volkstrauertag waren wir beteiligt. Neben unserer Einsatztätigkeit, die selbstverständlich Hauptpriorität ist, tragen wir auch bei solchen Gelegenheiten zum Gelingen in unserer Stadt bei.

 

Gerade die Umzüge begleiten wir gerne und freuen uns, wenn wir den Kindern ihren Spaß an dem Spektakel ansehen. /sb


„Katwarn“-System auch im Saarland




Quelle: Katwarn App

Seit dem gestrigen Mittwoch ist im Saarland das sogenannte „Katwarn“-System eingeführt. Dieses versendet Warnmeldungen an die Handys angemeldeter Nutzer, insbesondere an die gleichnamige App, die den Nutzer ortsbezogen vor Gefahren warnt. Damit ist es dem Lagezentrum der Polizei und der Integrierten Leitstelle auf dem Winterberg ab sofort möglich, Warnungen und Verhaltenshinweise über diesen Weg auszusenden.

 

Bei, vor allem großflächigen, Ereignissen, die eine Reaktion der Bevölkerung erfordern, soll das System zum Einsatz kommen. Dies umfasst zum Beispiel Großbrände, Unfälle mit gefährlichen Stoffen, Naturkatastrophen oder Anschläge. Katwarn wird allerdings nicht zur Information über jegliche Einsätze der Rettungsorganisationen verwendet sondern nur, wenn spezielle Verhaltensanweisungen gegeben werden müssen. Dabei gehen lokale Anweisungen, insbesondere Lautsprecherdurchsagen und explizite Anweisungen der lokalen Einsatzkräfte den Meldungen von Katwarn vor.

 

Katwarn muss von jedem Nutzer selbst installiert, bzw. registriert werden, kann dann aber im Fall der Fälle wichtige Informationen bereitstellen. Es ist daher sinnvoll, sich bereits vor Eintritt einer entsprechenden Lage Katwarn zu installieren.

 

Weitere Informationen über Katwarn und die Einrichtung finden sich unter www.katwarn.de , die offizielle Pressemitteilung des Innenministeriums zur Einführung unter www.saarland.de/SID-A7686190-62A467DC/6767_217894.htm . /sb


Wir helfen gemeinsam




Quelle: Patrick Wendels

Bliesen. Wie jedes Jahr feiert auch dieses Jahr der Technisches Hilfswerk Ortsverband St. Wendel seinen Kameradschaftsabend im Gemeindezentrum in Bliesen. Neben Vertretern aus Politik und THW sind auch wir, getreu dem Motto „Wir helfen gemeinsam“, auf dieser Veranstaltung vertreten. In vielen Jahren der gemeinsamen Arbeit in Übungen und Einsätzen ist zwischen den beiden Hilfsorganisationen der Kernstadt eine gute und innige Freundschaft entstanden. Wir sind stolz darauf, diesen Abend zusammen feiern zu dürfen und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. /pw


Neue Einsatzkräfte für die Kernstadt




Quelle: Patrick Wendels

Nach etlichen Wochenenden voller Theorie und Praxis(wir berichteten) ist der erste Schritt für eine Kollegin und einen Kollegen unseres Löschbezirks in Richtung Feuerwehrmann/Frau gemacht.

Am heutigen Sonntag wurden die Urkunden nach bestandener schriftlicher und praktischer Prüfung übergeben. Die Prüfung umfasste neben dem Aufbau eines Standard Löschangriffs auch das Stellen der 4-teiligen Steckleiter, das Absichern einer Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr und das Durchführen einer Wasserentnahme aus einem offenem Gewässer.

Zur Übergabe der Urkunde, sind neben dem Lehrgangsleiter und Stadtausbildungsbeauftragten Andreas Schmitt, der Wehrführer Rüdiger Cullmann, die Löschbezirksführer der Teilnehmer und alle Ausbilder der vergangenen Wochen in Oberlinxweiler zusammen gekommen.

Als Besonderheit des Lehrgangs ist zu vermerken, dass neben den Wehren aus der Stadt St. Wendel auch Kollegen aus der Gemeinde Freisen teilgenommen haben. Somit wird die Interkommunale Zusammenarbeit bereits in den Lehrgängen der Stadt St. Wendel gelebt und Weichen für eine gemeinsame gute Zusammenarbeit in der Zukunft gestellt.

Wir gratulieren Nadja Will und Leon Aler ganz herzlich zu diesem Erfolg und wünschen ihnen viel Erfolg in allen weiteren Lehrgängen. Auch freuen wir uns, zwei weitere junge und motivierte Anwärter für den Einsatzdienst gewonnen zu haben. /pw


Trauerflor bei der Feuerwehr




Quelle: FFW WND-Kernstadt

Leider mussten wir als Feuerwehr in den letzten Wochen feststellen, dass unsere Arbeit trotz aller Sicherheitsausrüstung und Ausbildung noch immer ihr Gefahrenpotenzial behalten hat. Die Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr Oberhausen und der Werksfeuerwehr BASF haben dies am eigenen Leib erfahren müssen. Die Feuerwehr Oberhausen trauert um einen Kollegen, welcher im Einsatz schwer verletzt wurde und im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlag. Auch die Kollegen der BASF Trauern um 2 Wehrleute, welche im Einsatz ihr Leben zum Schutz Anderer gegeben haben.


Auch wir sind von all den Gefahren und Risiken nicht verschont und hoffen, durch Aus- und Weiterbildung, aber auch dem nötigen Glück, niemals in die Situation zu kommen, mit einem leeren Platz vom Einsatz zurück zu kommen.

 

 

Als Zeichen unseres Mitgefühls und der Trauer sind die Fahrzeuge der Feuerwehr St. Wendel Löschbezirk Kernstadt ab sofort mit Trauerflor unterwegs.

In stillem Gedenken

Die Kameraden der Feuerwehr St. Wendel - Kernstadt


Person unter Holzpolter




Quelle: FFW WND-Kernstadt Roth/Sicks

Person unter Holzstapel – so die gemeldete Lage zur Übung am vergangenen Montag.

Angenommen wurde, dass sich bei Holzarbeiten an einem sog. „Holzpolter“ Stämme lösten und dabei eine Person begruben – welche in diesem Fall durch einen Dummy simuliert wurde. Es galt, den Verunfallten zunächst vom Druck der Holzstämme zu entlasten und anschließend den Stapel Stamm für Stamm abzutragen. Hierbei kamen die unterschiedlichsten Rettungsmittel zum Einsatz. Ein erneutes Einklemmen war tunlichst zu vermeiden. Dass dies keine leichte Herausforderung ist, wurde den Einsatzkräften schnell klar, denn auch wenn Holz einen trägen Eindruck erweckt, kann die kleinste unbedachte Bewegung zu einem erneuten Abrutschen weiterer Stämme aus dem Stapel führen.


In angemessener Zeit wurde das Szenario nebst Rettung eines zweiten Dummys von einem Traktor durchgeführt. Besonderen Dank an Mark Reis vom Holzhandel Reis für das Bereitstellen des Übungsgeländes. /tr


Neue Wärmebildkamera für die Kernstadt





Quelle: Sören Bund-Becker (Lbz.Kernstadt)

Ein brennendes Gebäude voller schwarzem, giftigem Rauch, der es unmöglich macht, mehr als wenige Zentimeter vor sich zu erkennen. Das ist eine nicht unübliche Situation bei einem Gebäudebrand. Trotzdem gehen Feuerwehrleute mit Schutzausrüstung in das Gebäude um den Brand zu lokalisieren und zu löschen, befinden sich noch Personen im Gebäude, müssen diese gefunden und gerettet werden.

 

Eine große Hilfe dabei ist die Wärmebildkamera. Denn diese zeigt ein Bild anhand der Wärmesignatur und kann damit „durch den Rauch“ sehen. Das Bild der Wärmebildkamera zeigt Temperaturdifferenzen an. Damit lässt sich sowohl der Brandherd erkennen, als auch vermisste Personen aufspüren.

Seit neustem verfügt unser Löschbezirk über eine neue Wärmebildkamera. In einem zusätzlichen Ausbildungstermin wurden die verschiedenen Möglichkeiten und Funktionen der neuen Kamera vorgestellt. Verschiedene Modi stehen für verschiedene Aufgaben bereit. Im Standardmodus lässt sich die Umgebung betrachten, die Bereiche werden temperaturabhängig eingefärbt. In einem speziellen Modus, unter anderem zur Suche nach Personen, werden Wärmequellen besonders auffällig hervorgehoben.

 

Die Wärmebildkamera stellt eine wichtige Ergänzung unserer Ausrüstung dar, obwohl wir wie bei vielen Ausrüstungsgegenständen auch hier hoffen, dass wir sie nur in Übungen wirklich brauchen. /sb


Kameradschaftsabend 2016





Quelle: Patrick Wendels

Ein wichtiger Bestandteil der Feuerwehr ist die Kameradschaft, der Zusammenhalt und das Vertrauen. Unter diesem Motto haben sich die Kameradinnen und Kameraden des Löschbezirks Kernstadt zusammen gefunden und feiern heute ihren Kameradschaftsabend 2016.

Unter den zahlreichen Ehrengästen sind neben unserem Bürgermeister Peter Klär, dem Funktionsbeigeordneten der Stadt St. Wendel, Kurt Wiese, unserem Kameraden und Kreisbrandinspekteur Dirk Schmitt, unserem Kameraden und Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands Andreas Wita sowie des Vorsitzenden des Landesfeuerwehrverbandes, Bernd Becker auch Vertreter aus der Politik der Stadt St. Wendel vertreten. Auch dürfen wir unsere Kameraden der Altersabteilung in unsere Mitte begrüßen.

In diesem Rahmen werden Beförderungen und Ehrungen durchgeführt über die wir gesondert berichten werden.

Aber trotz der Feier sind wir natürlich auch heute im Notfall für Sie bereit. Denn auch heute gilt unser Motto: "365 Tage 24 Stunden für Ihre Sicherheit" /pw


ABC Zug übt den Ernstfall




Quelle: Sören Bund-Becker

Am vergangenen Mittwoch fand eine Großübung des ABC-Zuges des Landkreises bei der Firma Nestlé Wagner in Otzenhausen statt. Angenommen wurde ein Austritt von Ammoniak, welches im Bereich der Kältetechnik zum Einsatz kommt.

Wir waren mit dem CBRN-Erkunder und dem Rüstwagen Gefahrgut (RW-G) eingesetzt. Der CBRN-Erkunder bringt Messtechnik an die Einsatzstelle und unterstützt die Einsatzleitung bei der Einschätzung der Ausbreitungsgefahr durch die Ammoniakdämpfe. Der RW-G hat eine umfangreiche Beladung für alle Arten von Gefahrgutunfällen verladen und stellte hier Schutzausstattung und Materialien zum Abdichten der angenommenen Leckage bereit.

Neben den Übungen in den einzelnen Standorten ist es wichtig, das Zusammenspiel aller Komponenten an einem konkreten Übungsobjekt zu trainieren, da im Ernstfall alle Teileinheiten ein funktionierendes Team bilden müssen. /sb


Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen / Retten aus Höhen



In der Übung am Montag wurde das „Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen", sowie die "Rettung aus Höhen" ausgebildet.

In einer theoretischen Einführung wurde die einschlägigen Richtlinien und Vorschriften vorgestellt. Bei "Halten", "Rückhalten" und "Selbstretten" ist z.B. die Verwendung der, in jeder Feuerwehr vorhandenen, Ausrüstung mit Feuerwehrleine und Feuerwehrhaltegurt erlaubt.

Kann ein "Abstürzen" des zu Sichernden in ein Seil/Gurt nicht verhindert werden, so muss eine spezielle Absturzsicherung verwendet werden. Diese ist der "Gerätesatz Absturzsicherung", der in 2 Rucksäcken auf dem LF 20 verladen ist. Er besteht aus 2 Auffanggurten, 2 Kernmanteldynamikseilen, einem Falldämpfersystem mit Vorsteigeinrichtung, sowie diversen Bandschlingen und HMS-Karabinern. Zusätzlich steht noch das Rollgliss, eine Art Flaschenzugsystem, zur Verfügung.

Beim praktischen Teil, wurde das "Vorsteigen" geübt. Eine Technik, bei welcher der Retter seine Sicherungspunkte selber beim Aufsteigen setzt. Abschließend wurde die Rettung eines verunfallten Arbeiters vorgestellt, der in seiner Absturzsicherung hängt und zur Rettung abgelassen werden muss. Dafür wurde der "Gerätesatz Absturzsicherung" sowie das Rollgliss eingesetzt. /am

 

 

 

 

 

 


Abnahme des Feuerwehrleistungsabzeichens in Bronze




Auf dem Foto: hinten: Felix Lensch, Swen Gordner, Sebastian Horras, Max Gerhart, Sebastian Haupenthal; vorne: Joachim Braun, Jonas Haupenthal, Chantalle Bothur, Jenny Feiß

Am gestrigen Samstag (24.09.2016) trat eine gemeinsame Gruppe mit Kameraden aus den Löschbezirken St. Wendel-Kernstadt, Bliesen und dem mittleren Ostertal zur Abnahme des Feuerwehrleistungsabzeichens in Bronze an.

In drei verschiedenen Disziplinen mussten die Kameraden beweisen, dass sie theoretisches und praktisches Können besitzen. Dazu mussten Fragen zu Feuerwehrthemen beantwortet, drei Feuerwehrknoten einem Wertungsrichter vorgeführt und zuletzt ein kompletter Löschangriff aufgebaut werden. Das bedeutet von der Wasserentnahme bis zu den Strahlrohren zur Brandbekämpfung musste der komplette Aufbau innerhalb von 5:30 Minuten aufgebaut sein. Die Kameraden haben dies mit Bravour erledigt und können nun zu Recht das entsprechende Abzeichen auf ihrer Uniform tragen.

Aus unserem Löschbezirk haben Chantalle Bothur und Jenny Feiß teilgenommen. Besonderer Dank gilt auch dem Ausbilder Swen Gordner, der die Gruppe auf die Abnahme engagiert vorbereitet hat. /cb


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