Freiwillige Feuerwehr der Kreisstadt St. Wendel
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Werschweiler - eine Feuerwehr geht ihren Weg



Bereits 1933 aus der damaligen Pflichtfeuerwehr gegründet, bestand die Ausrüstung im alten Spritzenhaus aus dem Jahre 1872, das neben dem Friedhof gelegen ist, aus ein paar Löscheimern und einem handgezogenen Karren. Schon 1935 wurde das Gerätehaus an der Frohnhoferstraße gebaut. Es folgte die Anschaffung einer hand-/pferdegezogenen Feuerspritze, die in Wiel gebraucht erworben wurde und heute, voll funktionsfähig, in St. Wendel zu bestaunen ist. Mit dieser Spritze und dem Handkarren wurde die Schlagkraft erheblich gesteigert. 1954 zog mit der ersten Tragkraftspritze 8/8 von Magirus, die Motorisierung in Werschweiler ein. Zum Transport diente ein hand- bzw. von Traktoren gezogener Tragkraftspritzenanhänger. Ein Meilenstein war 1973 die Anschaffung eines TSF Ford Transit durch die noch selbständige Gemeinde Werschweiler, was einen Umbau der Torzufahrt am Gerätehaus erforderlich machte. Aus Platzgründen mußte auch die alte Feuerspritze den Löschbezirk verlassen und fand ihren heutigen Standort in St. Wendel. Mit der Einweihung dieses Fahrzeuges war auch der Grundstein für unser alljährliches Vatertagsfest "Ein Tag bei der Feuerwehr" gelegt. Nachdem wir im Jahre 1994 in das heutige Gerätehaus umgezogen waren, wurde 1998 mit der Anschaffung des Fahrzeuges TSF/W, die zeitgemäße Ausstattung unserer Wehr nahezu vervollständigt. Mit der Übergabe einer neuen Tragkraftspritze PFPN 10/1000 IVECO Magirus Fire während unseres 75-jährigen Jubiläums im Jahre 2008, ist die Topausstattung komplett. Mit diesen Voraussetzungen und vielen kleinen Ergänzungen, Eigenbauten und Ideen, sind und bleiben wir den heutigen Anforderungen gewachsen.

Heute verfügen wir über 25 Aktive, 8 Mitglieder in der Seniorenabteilung, nach Einrichtung einer Schnuppergruppe 10 Jugendfeuerwehrangehörige und sage und schreibe 134 Förderer. Wir nutzen und unterhalten auch wieder das alte Spritzenhaus am Friedhof als Lagerstätte, während unser ehemaliges Domizil an der Kirche von der Dorfinteressengemeinschaft genutzt wird.

Seit 1983 unterhält die Feuerwehr im Wäldchen "Höhgraben", gegenüber von Feuerwehr- und Gemeindehaus gelegen, eine Freizeitanlage mit offener Schutzhütte. Leider macht auch hier der Vandalismus keine Ausnahme, was eine erneute umfassende Renovierung im Jahre 2009 erforderlich machte.

Neben vielen freundschaftlichen Beziehungen, halten wir zu unserer Partnerwehr aus Höllerbach im Odenwald regen Kontakt. Dort findet sich, ebenfalls eine Dorf-Feuerwehr, ein Fahrzeug gleichen Typs. Man kann sich bei den rund 320 Einwohnern auch ganz schnell wie zuhause fühlen.

Die Werschweiler Feuerwehr bedankt sich ganz herzlich für die Anerkennung und großzügige Unterstützung durch unsere Freunde, Mitbürger und Förderer, lädt aber insbesondere alle Interessierten zum aktiven Mitmachen ein. Geben Sie sich und Ihren Kindern eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung.

 

 


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